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Die orthodoxe Kirche ”Zu den Heiligen Viera, Nadeschda, Ljubow und deren Mutter Sophia“ |
 41-200 Sosnowiec, ul. Kilińskiego 39, tel. 032 266 07 79 Die Kirche wurde 1889 geweiht und erhielt den Namen der Heiligen Viera, Nadeschda, Ljubow und deren Mutter Sophia. Es sind die Namen von römischen Märtyrerinnen aus der Regierungszeit des Kaisers Hadrian. Die Kirche wurde aus rotem Ziegel und Beton gebaut. Äußerst interessant und ungewöhnlich ist der vierstöckige Glockenturm über dem Gewölbe. Die acht Glocken stiftete Henryk Dietel.  Die eichene Ikonostase (Ikonenwand) welche den Altarraum von dem Raum für die Gläubigen trennt, schuf der Moskauer Meister Lebiediew. Gestiftet wurde sie von den Brüdern Schön. Im zentralen Teil der Ikonostase befinden sich Ikonen, die Christus, den hl. Wladimir und die hl. Sophia mit ihren Töchtern darstellen. Eine Sehenswürdigkeit ist die Ikone der Muttergottes von Tschenstochau, die von den Eisenbahnangestellten aus Tschenstochau (Częstochowa) gestiftet wurde. Ebenso schön ist die Ikone mit der Darstellung der Schutzpatroninnen der Kirche – eine Stiftung von Wlodzimierz Diebil. Die orthodoxe Gemeinde entsteht ein Jahr später – 1890. Die stimmungsvolle Innenausstattung blieb seit über einem Jahrhundert weitgehend unverändert erhalten. Die Platzierung der Kirche ist etwas ungewöhnlich – sie entstand an keinem angesehenen Platz- im Gegenteil: sie befindet sich hinter dem Bahnhof, außerhalb des damaligen Stadtkerns. Vielleicht ist es diesem Umstand zu verdanken, dass die Kirche bis heute von Zerstörungen verschont geblieben ist ... |
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